Eisgrimm (Liedtext)

Refrain:

Willkommen Herr Winter, sei unser Gast,
lass Dich nieder hier zur Rast,
doch wenn die Täler neu erblüh’n,
musst Du wieder weiterzieh’n.

Strophe:

Der Winter breitet
seinen Mantel aus,
des Frostes Lied
klingt klar heraus,
bedeckt das Land
mit weißer Pracht,
die Erde sinkt
in Schlaf ganz sacht.

Der Wintersonne
gleisender Schein,
zaubert ein Glitzern
auf den Schnee so rein
und Fensterzierde
aus milchig Weiß,
sind prachtvoll Blumen
aus kristall’nem Eis.

Refrain:

Willkommen Herr Winter, sei unser Gast,
lass Dich nieder hier zur Rast,
doch wenn die Täler neu erblüh’n,
musst Du wieder weiterzieh’n.

Strophe:

Die Kälte lässt
den Atem stocken,
auf dem Fensterbrette
steif gefror’ne Socken,
Nebelschwaden fahl
aus warmem Hauch,
aus dem Kamin
steigt heller Rauch.

Spuren zeichnen
durch den Schnee,
führen hinunter
zum vereisten See.
Knirschend hört man
jeden kleinen Tritt,
stetig geht’s voran
Schritt für Schritt.

Refrain:

Willkommen Herr Winter, sei unser Gast,
lass Dich nieder hier zur Rast,
doch wenn die Täler neu erblüh’n,
musst Du wieder weiterzieh’n.

Strophe:

In der Ferne
hört man leis Gesang,
winterliche Klänge
schallen vom Uferhang,
ein Feuer locket
mit knisternd Glut,
erstarrt das Wasser
dort nun ruht.

Tannen immergrün
stehn dicht an dicht,
doch heuer scheint
des Tages Licht,
an des Hanges
hohem Gipfel,
auf ihre schweren
schneebedeckten Wipfel.

Refrain:

Willkommen Herr Winter, sei unser Gast,
lass Dich nieder hier zur Rast,
doch wenn die Täler neu erblüh’n,
musst Du wieder weiterzieh’n.

Willkommen Herr Winter, sei unser Gast,
lass Dich nieder hier zur Rast,
doch wenn die Täler neu erblüh’n,
musst Du wieder weiterzieh’n.

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