Wanderlust (Original-Liedtext)

Strophe:

Lang genug die Rast ertragen,
jetzt zieht’s mich in die Welt hinaus,
möcht neue Wege nun einschlagen,
lass alle Sorgen hier zu Haus.

Mag wandern über’s weite Land,
mit fröhlich Lied auf meinen Lippen,
die Laute stets zu meiner Hand,
das Bündel geschnürt auf dem Rücken.

Lauf durchs Tief der grünen Aue,
gedämpften Schrittes durch den Wald,
erklimm des Berges Gipfel und schaue,
mein Ruf vom Felse widerhallt.

Ob’s nun regnet, stürmt oder schneit,
ob des Tags oder dunkler Nacht,
lauf meines Wegs im Herzen befreiet,
von der Sonn und dem Mond bewacht.

So wander ich gar Stund um Stund
und singe meine fröhlich Lieder,
schau der Blumen prächtig Bunt,
lass mich am Bächlein nieder.

Horch der Bäume Blätterrauschen,
lausch der Lerche lieblich Sang,
seh die Wolken sich aufbauschen,
des Windes Spiel treibt sie voran.

Wenn die Füß mich lang getragen,
mach ich gastlich Feuerstatt,
werd einen Braten mir erjagen,
esse mich gar köstlich satt.

Leg mich nieder dann zur Nacht,
schlafe  wohl und sorglos ein
und bis der neue Tag erwacht,
mag ich träumen von Daheim.

Refrain:

In die Fern, ja in die Fern,
wander ich mein Leben gern!
Ausgeruht, mit starker Brust,
packt mich dann die Wanderslust!
Nehme Abschied, zieh hinfort,
zu manch weit entferntem Ort,
lass die Heimat hinter mir,
schließ zu die Tür!

Doch Daheim, ja doch Daheim,
mag ich dann auch wieder sein!
Wenn erkundet neues Land
und mir ist es wohlbekannt,
kehr ich zurück, ja kehr zurück,
find mein altes Heimatglück!
Lass diesen Ort nun hinter mir,
schließ auf meine Tür!

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